{"id":3178,"date":"2020-07-09T13:56:58","date_gmt":"2020-07-09T11:56:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/?p=3178"},"modified":"2020-07-17T15:18:23","modified_gmt":"2020-07-17T13:18:23","slug":"3178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/index.php\/2020\/07\/09\/3178\/","title":{"rendered":"Frisches Kopfpolstervlies"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\" style=\"text-align: justify\">CASERTA. Gedanken dar\u00fcber, was man jetzt grad darf und was nicht und wie wenn doch, muss man sich nicht machen. Wo \u00dcbertragungsgefahr lauern k\u00f6nnte, lassen sie einem nicht hin, oder wenn doch, dann nur in einer Richtung. Vorne rein und hinten raus. Doch wo ist bei einem Eisenbahnwaggon hinten, wo vorn? Kein Problem. Bei der einen T\u00fcre &#8211; \u00abSALITA\u00bb &#8211; darf man einsteigen, bei der anderen &#8211; \u00abUSCITA\u00bb &#8211; soll man, muss man aussteigen. Im Waggon drin sind Pfeile auf den Boden geklebt worden, die angeben, in welche Richtung man zu gehen hat. Wie das beim Toilettengang gehen soll, bleibt unerkl\u00e4rt. \n<p style=\"text-align: justify\">Es darf nur jeder zweite Sitzplatz benutzt werden. Auch das ist markiert, mit einem Kleber auf Kunstledersitzen, mit einem Vlies auf Stoffsitzen. Stehen darf man nicht. Zu halbvollen Z\u00fcgen f\u00fchrt das nicht, weil die Nahverkehrsz\u00fcge eh (noch) nicht stark genutzt werden. Das Buchungsprogramm des Superschnellzugs \u00abFRECCIAROSSA\u00bb (bzw. \u00abFRECCIARGENTO\u00bb (roter\/silberner Pfeil)) l\u00e4sst zurzeit das Nebeneinandersitzen nicht zu. Im Zug, in diesem superschnellen, vollklimatisierten und mit lausiglangsamen WiFi ausger\u00fcsteten Zug erh\u00e4lt man von einem Bediensteten ein S\u00e4ckchen mit den wichtigsten Anticoronautensilien: 1 Maske, 1 Fl\u00e4schchen Wasser, 1 Papiertaschentuch, 1 Fl\u00e4schchen Desinfektionsmittel, 1 Vlies f\u00fcr das Kopfpolster. Alles in Plastik verpackt. Derweil kommt alle zehn Minuten ein anderer Bediensteter vorbei und r\u00e4umt den Abfall weg. Ein\/e KondukteurIn kommt nicht vorbei. Ein Kaffeeverk\u00e4ufer auch nicht. Scheuen offenbar den Kundenkontakt. \n<p style=\"text-align: justify\">Ich bin mir nicht im klaren, ob auf italienischen Bahnh\u00f6fen die Schutzmaske getragen werden muss. Auf dem Perron tragen die meisten keine, im Innern schon. Wenn man da eine Bar findet, darf man sie dort abziehen. Man darf sich ein Bier bestellen, aber man darf es nicht an der Bar trinken. Man muss sich eine Sitzgelegenheit suchen, die Barhocker sind aber wegger\u00e4umt. Der Barkeeper operiert hinter einer Plexiglaswand, die Zigarettenverk\u00e4uferin ebenso. Auf dem Boden sind 1-Meter-Markierungen und Doppelf\u00fcsschensymbole aufgeklebt. Wenn alle Markierungen mit Leuten belegt sind, d\u00fcrfen logischerweise keine weiteren mehr rein. Der Weg in die Bar ist ebenfalls auf dem Boden markiert, der Weg aus ihr heraus, auch. Wenn man nicht allzu voll ist, sollte man die Pfeile eigentlich erkennen k\u00f6nnen. \n<p style=\"text-align: justify\">Gibt es Ticketschalter im Bahnhof, ist nur die H\u00e4lfte besetzt und auch hier sind die Waerteabst\u00e4nde markiert. Stehen zwei Ticketautomaten nebeneinander, ist nur einer in Betrieb (daf\u00fcr sechssprachig!). In grossen Bahnh\u00f6fen wie Roma Termini oder Napoli Centrale ist der Perronbereich vom restlichen Bereich durch Glasw\u00e4nde getrennt. In den W\u00e4nden gibt es T\u00fcren, durch die man rein und andere, durch die man raus kann. Rein kommt man nur mit Ticket und fr\u00fchestens eine halbe Stunde vor Zugasabfahrt. Beim Passieren der Eing\u00e4nge wird automatisch die Temperatur gemessen. Sicher vier Sicherheitsleute (Polizei? Milit\u00e4r? Geheimdienst? Covid-J\u00e4ger?) stehen bei Ein- und Ausg\u00e4ngen. Und klar, sind Sicherheitsleute in der Gegend, ist die Maske oben. Sonst tendenziell eher unten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3180\" srcset=\"https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-300x400.jpg 300w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-600x800.jpg 600w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-75x100.jpg 75w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb-250x333.jpg 250w, https:\/\/www.michlmichl.ch\/wordpress_2\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/travel_IMG_4071_puglia20_caserta_freccia_fb.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In den \u00abFreccia\u00bb-Z\u00fcgen erh\u00e4lt man sein pers\u00f6nliches Anti-fremde-L\u00e4use-und-Viren-Vlies f\u00fcr das Kopfpolster. Ein Service den man auch in Nach-Corona-Zeiten aufrecht erhalten sollte (auch in der Schweiz imfall!). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CASERTA. Gedanken dar\u00fcber, was man jetzt grad darf und was nicht und wie wenn doch, muss man sich nicht machen. Wo \u00dcbertragungsgefahr lauern k\u00f6nnte, lassen sie einem nicht hin, oder wenn doch, dann nur in einer Richtung. Vorne rein und hinten raus. Doch wo ist bei einem Eisenbahnwaggon hinten, wo vorn? Kein Problem. 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