Autor: admin

Neue Latsch’n, Bart weg

Man muss ja auch mal für sich schauen. Habe mir neue Latschen gekauft und bin sofort ziemlich gockelmässig durch den Markt von Bahir Dar zur Seepromenade runtergelatscht. Da fragte mich ein junger Mann, wie ich zu so kräftigen Waden komme. Er sei Fussballer und trainiere wie ein Verrückter, aber er kriege einfach keine richtig dicken

Am Tanasee

Der Tanasee (amharisch «t’ana häyq») gilt allgemein als Quelle des Blauen Nils. Er liegt im Hochland von Abessinien (Region Amhara) auf 1768 m.ü.M. Damit ist er der höchstgelegene See Afrikas und ausserdem der grösste See Äthiopiens. Seit 2015 ist er das Naturreservat «Lake Tana Biosphere Reserve» und gilt als geschützt. Das mit dem Nil als
Tis Issat

Tis Isat (Tissisat)

Vor einer Generation war Tis Isat (auch Tissisat) ein verschlafenes, verlorenes, vergessenes Dorf im Nirgendwo im Norden Äthiopiens. Vor einer Generation gab es noch keinen nennenswerten Tourismus ausserhalb der Hauptstadt und der Hotspots im Nordosten (Vulkane, in die Felsen gehauene Kirchen usw.). Von Interesse war im Norden allenfalls der Lake Tana. Lange galt der Tanasaee

Die Fälle des Blauen Nils

Wahrscheinlich habe ich grad den falschen Zeitpunkt erwischt, um mir die Wasserfälle am oberen Blauen Nil anzusehen. Das was hier bitzli mickrig aussieht, sind die zweitgrößten Wasserfälle von Afrika (nach den Victoria Falls des Sambesi). Nicht mit der Höhe oder Breite, sondern mit der Menge Wasser, die hier runterfällt wenn es mal tüchtig regnet. Das

Abessinien

Abessinien war bis zum Staatsstreich 1974 der am längsten existierende Staat Afrikas, noch länger als das alte Ägypten. Mit der Gründung um 980 v. Chr. wurde Abessinien fast 3000 Jahre alt. Es war auch der einzige afrikanische Staat, der von Europa nicht kolonialisiert wurde, auch nicht von Italien. Die an Abessinien interessierten Italiener wurde 1896

Tik Bete Giyorgis Kiristyan

Wir sind nun im Bundesstaat Amhara. Beim Ort mit diesem Namen trennen sich zwei Strassen. Beide führen nach Bahar Dir, die Stadt am Lake Tana, unserem Ziel für heute. Links wäre der Weg etwas länger, weiss Fahrer Balai, rechts wären wir etwas schneller da. Er fragt einen Passanten, ob die Strasse rechts durchgängig sei. Der

Überland im abessinischen Hochland

Das abessinische Hochland ist geprägt von weiten Hochebenen, unterbrochen von tiefen Schluchten und einzelnen Bergen mit Gipfeln auf 2500 bis 3500 Meter. Es ist klar, dass wo es raufgeht, auch wieder mal runtergehen muss, und das oft recht steil. Für manchen Lastwagen ist das Gefälle zu viel, oder die Ladung zu schwer oder die Bremsen

Am Blauen Nil

Mein Fahrer Balai ist ziemlich schweigsam. Was wohl damit zu tun hat, dass er fast kein Englisch spricht (und ich kein Äthiopisch). Erst bei der Nachrecherche wird mir klar, was dies für eine bedeutsame Brücke ist (siehe Bild unten). Ein wenig aufgeschreckt durch den militärischen Checkpoint vor der Brücke frage ich Balai, was hier los

Coffee Ceremony

In Äthiopien sagt man, man habe den Kaffee erfunden. Kaffeebohnen wachsen hier wie Unkraut wild und ungehemmt, mitunter auch im eigenen Garten (siehe Stauden im Hintegrund auf dem Bild). Und dann sagen die ÄthiopierInnen, sie hätten den besten Kaffee der Welt. Das kann ich nur bestätigen. Vor allem, wenn man Kaffee so geniessen kann, wie

Ethiopian ToiToi

Wenn man in Äthiopien übers Land fährt im Toyota Land Cruiser (bzw. sich fahren lässt), von der Hauptstadt Addis Abeba an die Quelle des Nils zum Beispiel, was einige Stunden (genau 14) in Anspruch nimmt, muss man ja ab zu zu einen Verköstigungshalt einlegen. Wenn man dabei sehr früh am Morgen losfährt, ist u.U. die