Schlagwort: djibouti

Am Blauen Nil

Mein Fahrer Balai ist ziemlich schweigsam. Was wohl damit zu tun hat, dass er fast kein Englisch spricht (und ich kein Äthiopisch). Erst bei der Nachrecherche wird mir klar, was dies für eine bedeutsame Brücke ist (siehe Bild unten). Ein wenig aufgeschreckt durch den militärischen Checkpoint vor der Brücke frage ich Balai, was hier los

Coffee Ceremony

In Äthiopien sagt man, man habe den Kaffee erfunden. Kaffeebohnen wachsen hier wie Unkraut wild und ungehemmt, mitunter auch im eigenen Garten (siehe Stauden im Hintegrund auf dem Bild). Und dann sagen die ÄthiopierInnen, sie hätten den besten Kaffee der Welt. Das kann ich nur bestätigen. Vor allem, wenn man Kaffee so geniessen kann, wie

Von Djibuti nach Addis Abeba

In Mieso ist Halbzeit, ca 14 Uhr, sechs Stunden sitzt man dann schon im Zug. Raus aus dem Zug kann man, wie an allen Stationen, nicht, da sind sie hart, die Kondukteure, die Ordnungskräfte, die Chinesen, es sei denn, man sei am Ziel. Doch wer will hier am Ziel sein, mitten in den Pampas in

Die Ethio-Djibouti Railway

Erst seit gut zwei Jahren gibt es die neue durchgängige Eisenbahn von Addis Abeba nach Djibouti-Ville. Sie führt über 756 km durch die äthiopische Tiefebene an den Golf von Aden. Für Äthiopien bedeutet die neue Eisenbahn seine Nabelschnur zum Meer. Als eines der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas, 105 Mio Einwohnende, hat Äthiopien keinen direkten Zugang zum

Dschibouti-Rennmaus

Die Dschibouti-Rennmaus (Gerbillus pulvinatus, Syn.: Gerbillus bilensis Frick, 1914) ist eine Rennmausart aus der Gattung der Echten Rennmäuse (Gerbillus). Die Dschibouti-Rennmaus ist eine mittelgroße echte Rennmaus mit behaarten Füßen. Die Chromosomenzahl von Exemplaren vom unteren Omo Tal ist 2n = 62 und unterscheidet sich damit von der Chromosomenzahl von Gerbillus pyramidum (2n = 38–40), als
Khat

Djibouti – Addis Abeba

Green Deal im Zug – 500 Gramm Khat für 100 Birr (ca. 3US$) – reicht für 2 Tage. «You will not sleep this night!» sagt der Junge und ich kaue. Ich schaffe einen Zweig, dann graust es mich. Ich verspüre keine Wirkung: «Da kann ich ja Gras fressen», meine ich. «Du musst mehr kauen, sagt
Camp Lemonnier

Wächter über den Golf

Im Nachgang der 9/11-Anschläge wurde George W. Bush, kaum im Amt, von der Idee beschlichen, dass alles terroristische Übel aus der Region am Horn von Afrika kommen muss. Seit November 2002 bauen darum die US-Streitkräfte im Rahmen des internationalen Programms «Operation Enduring Freedom – Horn of Africa» (OEF-HOA, seinerseits Teil des internationalen Programms «Operation Enduring

Djibouti Ville

Dschibouti, Djibuti, Djibouti – fast keine/r weiss wie mans richtig nennt, und ebenso fast niemand weiss, wer, was oder wo das ist. Als ich mich in den letzten Wochen mit Plänen für Äthiopien, Eritrea und eben Djibouti (die französische Schreibweise gefällt mir am besten) befasst habe, habe ich diese Pläne auch manchem/r aus meiner Umgebung
djibouti

Djibouti

Bis vor 25 Jahren lebten hier noch Nomaden. Die Franzosen haben dafür gesorgt, dass aus den «Rumtreibern» Sesshafte wurden. Mitte des 20. Jahrhunderts lebten in dem kleinen Land (das ja erst durch die Franzosen als Kolonialherren zu einem Land mit Grenzen wurde) um die 60’000 Menschen. Danach ging es explosionsartig voran, heute sind es fast